Neue BeOn-MedienmentorInnen gestalten ersten Workshop
BeOn-Medienmentoren starten ihren ersten Workshop für die Fünftklässler
Mit dem ersten Workshop für die Fünftklässler starten die BeOn-Medienmentoren erfolgreich in ihre Arbeit.
Wir freuen uns, in diesem Schuljahr sechs engagierte SchülerInnen im Team zu haben. Mit dabei sind Valentin, Kilian, Emma, Mila, Janik (Foto v.l.) und Luis.
Bereits im letzten Schuljahr meldeten sich die SchülerInnen nach dem Workshop mit Clemens Beisel in Klasse 8 zur Medienmentorenausbildung an. Kilian begründet seine Teilnahme: „Ich bin Medienmentor, weil ich es wichtig finde, dass jüngere Schüler wissen, wie man mit dem Handy umgeht.“ „Und ich will nicht, dass man im Jugendalter schon süchtig wird“, ergänzt Mila.
Die Ausbildung dauerte zwei Tage und es wurden Inhalte, wie gesunder Umgang mit dem Smartphone, Einstellungen und Gefahren von verschiedenen Apps und die Weitergabe von Wissen vermittelt. „Als Medienmentor sollte man Bescheid wissen, was Medien betrifft und sollte mit Menschen umgehen können.“, merkt Valentin an. „Außerdem sollte man ein Vorbild sein.“, ergänzt Emma.
Die Mentoren erarbeiteten nach der Ausbildung den ersten Workshop für die jüngeren Schüler. Die Hauptthemen waren Handyzeiten und WhatsApp und Klassenchat-Regeln. Jeweils zwei Medienmentoren führten den Workshop in je einer unserer drei Fünferklassen durch. Mila erzählt: „Nach dem Workshop ist mir aufgefallen, dass viele junge Schüler*innen schon zu lang am Handy sind, aber auch, dass viele Eltern mit Family Link die Bildschirmzeiten beschränken.“ Kilian merkt an: „Mir ist aufgefallen, dass man beim Durchführen der Workshops eine klare Struktur sehr wichtig ist.“
Ende des Schuljahres möchten die Medienmentoren die Fünferklassen noch einmal besuchen und einen weiteren Workshop durchführen. Das Projekt BeOn wurde vom SI-Club Ellwangen mit dem Ziel initiiert, SchülerInnen an den weiterführenden Schulen in Ellwangen zu einer reflektierten Mediennutzung und einem achtsamen Umgang miteinander in den sozialen Netzwerken anzuregen. Projektträgerin ist SI-Hilfe Ellwangen/Jagst e.V..
Wir als Eugen-Bolz-Realschule nehmen seit 2021 zusammen mit anderen Ellwanger Schulen am Projekt teil.
Das Projekt besteht aus 3 Säulen:
1. Workshops mit externen Referenten für die Schüler*innen der Klassen 6, 7 und 8 zum sensiblen Umgang mit digitalen Medien
2. ein digitaler Elternabend (Videoclips und Handouts zur Aufklärung und Unterstützung der Eltern)
3. ein laufendes Medienmentoring durch SchülerInnen der höheren Klassen (ab 8. Klasse). Workshops in Klasse 5 (Peer-to Peer-Konzept)
Somit werden die Schüler*innen der Eugen-Bolz-Realschule über 4 Jahre in ihrem Umgang mit Medien aufgeklärt und begleitet.
Zum Abschluss möchte Kilian den Eltern noch sagen: „Ich möchte allen Eltern nahelegen, dass sie sich auch mit dem Thema auseinandersetzen und mit ihren Kindern Regeln machen und das Thema Sucht besprechen.“ „Es ist wichtig, vor allem bei jüngeren die Handyzeit zu beschränken und zu schauen, dass die Kinder mehr draußen sind.“, so Janik.
Zugang zum digitalen Elternabend können Eltern über die Schulsozialarbeiterin Nadine Haag erfragen.

