Rettungshunde der Staffel Ostwürttemberg zu Besuch
Tierische Lebensretter begeistern unsere Fünfer
Die Arbeit mit Rettungshunden ist vielen nicht bekannt. Daher lud die Biologie-Fachschaft wie jedes Jahr die Rettungshundestaffel Ostwürttemberg e. V. an die EBR ein. Achim Niedermayer, Vorstand der Staffel kam mit zwei Kolleginnen und vier ausgebildeten Rettungshunden nacheinander in die drei Klassen.
Zuerst gab es eine Einführung in die Ausbildung und die ehrenamtliche Arbeit mit den Rettungshunden, die in den Familien leben und samstags trainieren. Hierbei spielt es (fast) keine Rolle, welcher Hund zu einem Rettungshund innerhalb zwei bis drei Jahren ausgebildet wird. Nach der bestandenen Prüfung für verschiedene Suchgebietsgrößen (Fläche 1 bis 3) dürfen die Hunde dann auch zu Einsätzen und werden als Flächensuchhunde oder manche auch als Personenspürhunde in meist schwierigen Situationen, vor allem meist nachts von der Polizei gerufen.
Unsere Fünftklässler hatten das Thema "Hund" bereits im BNT-Unterricht behandelt. Trotzdem gab es einige Fragen, die sie den Rettungshundeführern dann stellen wollten: "Wie alt muss ein Hund sein, um ausgebildet zu werden?", "Warum gehen die Hunde einfach so suchen?", "Was war die schlimmste Situation, in der Sie suchen gehen mussten?" und viele Fragen mehr hatten die Kinder im Vorfeld vorbereitet.
Im Anschluss an die Informationen durch die Hundeführer ging es dann zu einer "Live"-Suche ins Freie Richtung Sportplatz. Es durften sich Schüler verstecken, die Hunde durften suchen. Aber wie wird eine gefundene Person dem Hundeführer angezeigt? Ein sogenannter Verbeller bleibt beim Gefundenen so lange stehen und bellt, bis Herrchen oder Frauchen dann auch vor Ort ist. Eine andere Art des Anzeigens ist das Pendeln, bei der der Hund zwischen der gesuchten Person und dem Hundeführer so lange hin und her pendelt, bis der Hundeführer dann an der gesuchten Person angekommen ist.
Sehr beeindruckend von diesen tollen Leistungen der Hunde, kehrten dann alle wieder zur Schule zurück und verabschiedeten sich von den drei Hundeführern und ihren Hunden. Das obligatorische Päckle Maultaschen durfte auch dieses Jahr als Geschenk nicht fehlen, denn die Rettungshunde gehen nur auf Suche, weil sie wissen, dass es danach eine besondere Leckerei für sie gibt.
Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Schuljahr! Dankeschön nochmal an dieser Stelle an Achim Niedermayer mit seinem Hund Paul (Appenzeller-Collie-Mischling) sowie Melinda Niedermayer mit ihrem Hund Gustl (reinrassiger Appenzeller) und Laura Müller mit ihren Hunden Lusy (Golden Retriever) und Agina (Tervueren / langhaariger belgischer Schäferhund).
Nähere Informationen zur Rettungshundestaffel Ostwürttemberg gibt es unter www.rhs-ostwuerttemberg.de



